Das Wasserfall-Paradoxon

Wasserfall-Paradoxon

Das Wasserfall-Paradoxon - Unternehmen und Institutionen langfristig entwickeln

Buchtipp

Seit Jahren gibt es eine große Zahl an vielversprechenden Methoden, Tools und Technologien, die einem die vermeintlich richtige Lösung auf dem Weg zu unternehmerischem Erfolg versprechen und dauernd kommen neue Ansätze dazu. Egal, ob es sich um Lean, KVP, SixSigma, Kata, Change Management, Agilität oder Scrum handelt, neu ist an diesen Begriffen in den meisten Fällen nicht viel oder gar nichts. Oft handelt es sich um Jahrhunderte alte Erkenntnisse, die immer wieder neu verpackt werden. Diese bekommen dann markante Markennamen, mit deren Hilfe sich diese Leistungen gut verkaufen lassen. Dazu gesellen sich in den vergangenen Jahren neue Technologien rund um Digitalisierung, Industrie 4.0, IoT und Big Data.

Auch hier machen viele die gleichen Fehler, wie in den vergangenen Jahrzehnten: Die Methode wird zum Selbstzweck primär mit dem Ziel, noch mehr Effizient und Profit herauszuholen. Doch worum geht es wirklich? Geht es nur darum, die eine wahre Methodik oder Technologie zu finden und dann ist alles gut? Nein, es geht um weit mehr. Es geht um das große Ganze, um den Sinn und Zweck, weshalb etwas verändert wird.

Reale Erfahrung statt konstruierter Beispiele

Nach mehr als 10 Jahren aktiver Umsetzungserfahrung, ist die Idee zum Buch "Das Wasserfall-Paradoxon" entstanden.

Das Ziel des Wasserfall-Paradoxons ist es, einen Denkimpuls zu geben, mit dem es möglich ist,
Veränderung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern zu gestalten und nicht gegen sie.

Dieses Buch soll als Inspiration, Impuls, Ideensammlung und Anregung dienen, um Unternehmen, Institutionen und auch ganze Gesellschaften zu gestalten und zu verändern. Das Wasserfall-Paradoxon beschreibt sowohl methodische, aber insbesondere auch menschliche und soziologische Voraussetzungen und Elemente, die für eine ganzheitliche und langfristige Entwicklung nötig sind. Es beginnt bei einer langfristigen und mitunter abstrakten Vision und endet bei der lokalen und von Methoden und Technologien getragenen Umsetzung.

Doch was hat das überhaupt alles mit dem Wasserfall zu tun?

In der Literatur taucht der Begriff „Wasserfallmodell“ im Zusammenhang mit einer, heute als veraltet geltenden, Denkweise im Rahmen der Softwareentwicklung auf. Das Wasserfallmodell beschreibt ein sukzessives Vorgehen, bei dem ein bestimmter Zielzustand in vorher definierten und anschließend durchgeführten Schritten erreicht wird. Das klassische Projektmanagement und auch die gängigen Gant-Charts weisen Analogien mit dem Wasserfallmodell auf.

Im Gegensatz dazu wird das, derzeit stark beworbene, „agile“ Vorgehen, auch unter „Scrum“ bekannt, als neues Wundermittel gesehen. Beim Projektmanagement nach dem klassischen Wasserfallmodell geht man davon aus, dass es träge sei, da die Rückmeldungen der Kunden erst mit großer Latenz erfolgen. Der Vorteil der Scrum-Methodik liegt im iterativen und inkrementellen Vorgehen, mit dem man sich einem zuvor beschriebenen Zielzustand nähert. Dabei wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Menschen bei ihrer Verbesserungsarbeit an Wissen und Erfahrung dazugewinnen. Diese Erkenntnisse auf dem Weg zu einem Zielzustand fließen dann wiederum in die Planung des nächsten Schrittes mit ein.

Scrum und Agilität sind Modebegriffe, die sich gut verkaufen lassen. Jedoch sind die Ansätze nicht neu, sondern schon viele Jahrhunderte alt. In der Kultur des Kaizen ist dies bereits im 16. Jahrhundert in der Samurai-Zeit erwähnt worden. Außerdem werden die Inhalte von vielen Menschen intuitiv angewendet, ohne dass diese die Begriffe jemals gehört haben.

Wasserfall-Paradoxon

Das Wasserfall-Paradoxon hat seinen Namen aufgrund des Missverständnisses zwischen der oben beschriebenen starren methodischen Vorgehensweise und der tatsächlichen Natur von Wasserfällen.

Das Buch wird in 2018 als Buch und E-Book erscheinen. Sobald der genaue Erscheinungstermin bekannt ist, wird dies hier und auf unseren anderen Kanälen bekannt gegeben.