{"version":"1.0","provider_name":"#RestartThinking","provider_url":"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog","author_name":"RestartThinking","author_url":"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/author\/bk_emobility\/","title":"Der Einfluss der Kunden - #RestartThinking","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"Ov0WHDkHc0\"><a href=\"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/der-einfluss-der-kunden\/\">Der Einfluss der Kunden<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/der-einfluss-der-kunden\/embed\/#?secret=Ov0WHDkHc0\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Der Einfluss der Kunden&#8220; &#8211; #RestartThinking\" data-secret=\"Ov0WHDkHc0\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/RestartThinking-Blog_Einfluss-der-Kunden-auf-die-Autoindustrie.jpg","thumbnail_width":730,"thumbnail_height":420,"description":"Im letzten Beitrag der neuen Videoserie B|Kommentar sind wir der Frage nachgegangen, welche Rolle die Autoindustrie im Dieselskandal hat und ob die Ereignisse des letzten Jahres ein Umdenken bei den Herstellern eingeleitet haben. Dieses Mal geht es um eine andere Perspektive: Die anstehenden Fahrverbote erregen die Gem\u00fcter und der Ruf nach der Politik wird laut. Doch reicht es den schwarzen Peter nach Berlin bzw. Stuttgart zu schieben oder gibt es noch andere M\u00f6glichkeiten? Wer ist schuld? Was wurde jahrelang auf oberster Ebene gemacht? Auf Druck der Autolobby hin wurden die EU-Richtlinien f\u00fcr Schadstoffwerte und die Testzyklen im Sinne der Autoindustrie \u201eoptimiert\u201c. All das wurde stets mit dem Arbeitsplatzargument legitimiert. Jetzt werden aber auf kommunaler Ebene Fahrverbote zum Schutze der Bewohner erlassen. Ist die Politik nun Schuld an der Misere und h\u00e4tte das alles verhindern k\u00f6nnen? Ich bin der Meinung, dass ein stringenteres Auftreten der zust\u00e4ndigen Politiker gegen\u00fcber der Autowirtschaft den Standort Deutschland nachhaltig gest\u00e4rkt h\u00e4tte, denn dann h\u00e4tten zukunftsweisende Ver\u00e4nderungen bereits angegangen werden m\u00fcssen anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Die weltweite Konkurrenz arbeitet schlie\u00dflich auch kontinuierlich an Verbesserungen. Das Bewahren des Status Quo wird die Arbeitspl\u00e4tze in Mitteleuropa nicht dauerhaft sichern. Die Verantwortung oder Schuld nur den Autoherstellern und der Politik zuzuschieben ist aber zu kurz gegriffen, denn das Thema ist vielschichtig. H\u00e4tte man es wissen k\u00f6nnen? Seit Jahren gibt es laufende \u00dcberschreitungen der Schadstoffgrenzwerte in den Ballungsr\u00e4umen. Der freiwillige Aufruf zum Verzicht auf den PKW und den Umstieg auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel wurde nur von wenigen wahrgenommen. Sind die Fahrverbote daher \u00fcberraschend gekommen? Ich versuche es mit einem Beispiel: Stellen Sie sich eine ruhige Siedlung mit einem Kindergarten vor. Die Gemeinde bittet die Anwohner rund um den Kindergarten nur 30 km\/h schnell zu fahren. Da es\u00a0h\u00e4ufig aber h\u00e4ufig zu Geschwindigkeits\u00fcbertretungen kommt, wird eines Tages ein Verkehrsschild aufgestellt und Radarmessungen werden durchgef\u00fchrt. Genauso verh\u00e4lt es sich mit jetzt dem Diesel, es war seit Jahren klar, dass die Schadstoffwerte zu hoch sind, nun legt Stuttgart vor und andere St\u00e4dte ziehen nach. Alle Fahrzeuge einschlie\u00dflich\u00a0Euro 5 d\u00fcrfen bei \u00dcberschreitung der Grenzwerte nicht mehr nach Stuttgart rein. Und auch wenn der Euro 6 Diesel derzeit noch in die Innenst\u00e4dte fahren darf, ist das keine Garantie auf Auto-Lebenszeit. Selbstverst\u00e4ndlich ist das auch ein Warnschuss f\u00fcr die Benziner. Was macht man mit dieser Erkenntnis? Wenn ich VW-Kundin gewesen w\u00e4re, w\u00fcrde ich sicherlich nicht nochmals bei diesem Hersteller kaufen. Jetzt werden sicherlich einige anmerken, dass auch andere Autobauer manipulieren. Da gebe ich Ihnen absolut Recht! Die Frage ist, gebe ich mich damit zufrieden und mache weiter wie bisher? Ich habe im Jahr 2007 an Mini geschrieben, wann mit einem E-Mini zu rechnen ist. Damals bekam ich die Antwort, dass 500 Fahrzeuge an ausgew\u00e4hlte Kunden zum Testen gegeben wurden. Leider ist bis dato noch kein serienreifes Fahrzeug von diesem Hersteller im Angebot. Ich fahre meinen Mini jetzt bis zum bitteren Ende (derzeit 145.000 km, 10 Jahre) und werde mir dann einen elektrisch betriebenen Kleinwagen zulegen, da das mit meinem Fahrprofil sinnvoll ist. Der Kunde hat Einfluss Der \u00f6sterreichische Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl sagte dazu: Jeder m\u00f6chte die Welt verbessern und jeder k\u00f6nnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte. Selbstverst\u00e4ndlich \u00e4ndert sich die Wirtschaft und Politik nicht sofort, weil ein Einzelner einen Wunsch \u00e4u\u00dfert. Aber man hat als KonsumentIn die freie Auswahl und damit die Entscheidungskraft, wem man sein Geld gibt. Das schon oft erw\u00e4hnte neue entwickelte Fahrzeug der deutschen Post ist wohl bekannt. Aber auch immer mehr Taxi-Flotten steigen auf Hybrid- oder Elektrofahrzeuge um, da diese Fahrzeugen besser zu ihren Bed\u00fcrfnissen als Vielfahrer passen und sich damit die Wartungs- und Verschlei\u00dfkosten deutlich reduzieren lassen. Wenn aber das Angebot nicht zur Nachfrage passt, kann man einen Schritt weitergehen, wie die E-Selbsthilfegruppe aus Hilden eindrucksvoll demonstriert. Dar\u00fcber haben wir bereits im letzten Blog-Beitrag berichtet. Derzeit werden verschiedene Fahrzeuge getestet und diese Woche endet die Ausschreibungsfrist. Wir sind gespannt und werden berichten. Auf der Facebook-Seite der Gruppe erfahren Sie die aktuellen Neuigkeiten. Sie sehen, es gibt M\u00f6glichkeiten selbst aktiv zu werden. Leitfragen beim Thema Autokauf k\u00f6nnten sein: Ist ein neues Auto \u00fcberhaupt notwendig oder w\u00e4re \u00f6ffentlicher Verkehr oder Carsharing eine Alternative? Fragen Sie beim n\u00e4chsten Autokauf gezielt nach den Verbrauchsdaten unter realistischen Bedingungen. Gibt es alternative Antriebskonzepte, die f\u00fcr Sie in Frage kommen? Meinen heutigen Beitrag m\u00f6chte ich mit einem Spruch von Albert Einstein beschlie\u00dfen: Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen &#8211; und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas \u00e4ndert. Sind Sie anderer Meinung? Haben Sie Fragen? Wir freuen uns auf Ihre R\u00fcckmeldung. Mit besten Gr\u00fc\u00dfen Ihre Marlene Buchinger"}