{"id":127,"date":"2017-05-23T10:30:48","date_gmt":"2017-05-23T08:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/?p=127"},"modified":"2022-03-26T23:30:33","modified_gmt":"2022-03-26T22:30:33","slug":"elektropendler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/elektropendler\/","title":{"rendered":"Elektropendler"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">In den letzten Wochen gab es zwei Ereignisse, die mich zu diesem Blogbeitrag \u00fcber Elektropendler inspiriert haben. Erstens bekamen wir ein Schreiben von Raiffeisen Leasing, die jetzt mit Smatrics kooperieren. Angeboten wird ein Flatrate-Tarif f\u00fcr kleinere E-Fahrzeuge um 35,75 Euro pro Monat und eine Tesla-Rate um 74,90 Euro pro Monat. Durch das verbrauchsunabh\u00e4ngige Laden ist diese Option durchaus interessant. Auch wenn ich nicht raus finden konnte, was genau die im Angebot genannte &#8222;Fair Use Regelung&#8220; definiert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Smatrics bietet laut Ihrer Homepage f\u00fcr Privatpersonen eine <a href=\"http:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/tankstopp\/\"><u>Kombination aus monatlicher Grundgeb\u00fchr und verbrauchsabh\u00e4ngiger Zahlung<\/u><\/a> an. F\u00fcr Business Kunden stehen andere Modelle inklusive Fuhrparkmanagement zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h2>Fuhrparkmanagement f\u00fcr Betriebe<\/h2>\n<p align=\"justify\">Sowohl Smatrics selbst als auch die Raiffeisen Leasing bieten diesen Service an.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p align=\"justify\">Man kann mit einer eigenen <a href=\"http:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/licht-am-ende-des-tunnels\/\"><u>Ladekarte<\/u><\/a> bargeldlos Tanken k\u00f6nnen. Gut, ich kenne keine Stromtankstelle, bei der man \u00fcberhaupt mit Bargeld tanken kann. Falls Sie hier andere Beispiele haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht!<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Alle Kosten werden \u00fcber das Fuhrparkmanagement verrechnet. Ich frage mich jetzt, welche Aufw\u00e4nde, au\u00dfer dem Strom, noch dazu kommen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Man sieht das alles auf einer eigenen App, was sicherlich interessant ist.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Und der Stromkonsum ist Bestandteil des Reportings. Ohne diese \u00dcbersicht, macht das auch recht wenig Sinn.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"justify\">F\u00fcr Betriebe mit ein oder zwei E-Fahrzeugen scheint das etwas &#8222;Over-Engineering&#8220; zu sein. Wenn aber man mehrere E-Fahrzeuge im Fuhrpark hat, macht das externe Fuhrparkmanagement wahrscheinlich Sinn, au\u00dfer man hat jemand&nbsp;Elektroauto-affinen, der sich dem Thema annimmt und regelm\u00e4\u00dfig die Verbrauchswerte ausliest und interpretiert.<\/p>\n<h2>Fuhrparkmanagement f\u00fcr Elektropendler?<\/h2>\n<p>Ist so etwas auch f\u00fcr Privatpersonen sinnvoll?<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p align=\"justify\">Meiner Einsch\u00e4tzung nach, ist es schon sinnvoll sich die Lademengen und Zeiten an \u00f6ffentlichen Tankstellen zu notieren oder noch besser zu fotografieren. Denn die Abrechnungen kommen meist Monate sp\u00e4ter und machen es schwer die Strommengen nachzuvollziehen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Die \u00dcbersicht der Tankkosten im Vergleich zur gefahrenen Strecke erm\u00f6glicht den Kostenvergleich mit konventionellen Fahrzeugen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Au\u00dferdem sollte man sich die Akkureichweite bei einem gewissen Ladestand (z.B. 90 %) und der vorherrschenden Temperatur in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden notieren, um zu sehen ob es zu einer Degradation (Abbau) der Akkuleistung kommt. Im Winter wird die Leistung der Batterie selbstverst\u00e4ndlich geringer sein, als im Sommer. Aber durch die regelm\u00e4\u00dfigen Aufzeichnungen kann man, Ver\u00e4nderungen besser sichtbar machen. Die meisten E-Auto-Hersteller garantieren bestimmte Mindestwerte &nbsp;(z.B. Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf 80 % Akkuleistung). Daher ist es gut, wenn man vielleicht schon fr\u00fchzeitig beim Hersteller nachfragt, sollte ein rascher Kapazit\u00e4tsverlust bei gleichen Bedingungen bemerkt werden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Weniger ist mehr?<\/h2>\n<p align=\"justify\">Bevor ich es vergesse, komme ich noch zum zweiten Ereignis der letzten Wochen: Im letzten&nbsp;\u00d6AMTC-Magazin schrieb G\u00fcnter Rauecker \u00fcber einen interessanten Ansatz:<strong> Ist die Leistung wirklich alles oder sogar kontroproduktiv?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Selbstverst\u00e4ndlich sind Schnellladenetze unbedingt notwendig, um die Reichweite&nbsp;mit E-Fahrzeugen&nbsp;zu gew\u00e4hrleisten. Aber wenn Sie an Flugh\u00e4fen oder Bahnh\u00f6fe denken, ist das wieder einmal &#8222;Over-Engineering&#8220;. Das Fahrzeug steht dort wahrscheinlich mindestens von morgens bis abends oder sogar noch l\u00e4nger. Wenn das E-Auto voll geladen ist, blockiert es somit die Tankstelle f\u00fcr andere. Laut dem \u00d6AMTC-Artikel w\u00e4re die L\u00f6sung statt beispielsweise einmal 50 kW bereit zu stellen, die Leistung auf 25 Mal 2 kW aufzuteilen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Interessanter Ansatz, oder? Da das Fahrzeug die meiste Zeit sowieso rumsteht, w\u00e4re die Zeit perfekt genutzt und viel mehr Fahrzeuge k\u00f6nnten von diesem Ansatz profitieren, denn wenn mehr E-Fahrzeuge verkauft werden, wird es bei den Parkpl\u00e4tzen auch enger. So k\u00f6nnte man&nbsp;mehr Leute dazu animieren auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Au\u00dferdem werden die Batterien durch die niedrigeren Ladestr\u00f6me geschont. Eine Liste der aktuell verf\u00fcgbaren E-Autos mit Akkukapazit\u00e4t und Ladedauer finden Sie <a href=\"https:\/\/www.austrian-mobile-power.at\/amp\/AMP_Factsheets\/Austrian_Mobile_Power_Factsheet_12_Uebersicht_Netzanschluss_und_Ladedauer_bei_Elektroautos.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>hier<\/u><\/a>.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4re das &#8222;Langsam-Laden&#8220; praktikabel?<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re der Aufwand f\u00fcr 25 Ladestationen und der entsprechenden Verkabelung h\u00f6her, doch der Aufwand f\u00fcr die Versorgung einer Schnellladestation ist auch immens. Durch die sukzessive Erweiterung &#8222;kleinerer Anschl\u00fcsse&#8220; k\u00f6nnte die Infrastruktur schneller aufgebaut werden, als wenn man nur auf die Schnellladestationen wartet. Ich bin der Meinung, dass eine vern\u00fcnftige Mischung aus beiden Varianten gepaart mit einem weiteren Ausbau der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel eine sinnvolle L\u00f6sung ist.<\/p>\n<p>Sind Sie anderer Meinungen? Haben Sie Fragen oder Kommentare? Ich freue mich auf Ihre Nachricht!<\/p>\n<p>Mit besten Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<p>Ihre Marlene Buchinger<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-622\" src=\"http:\/\/www.buchingerkuduz.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3344.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"447\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen gab es zwei Ereignisse, die mich zu diesem Blogbeitrag \u00fcber Elektropendler inspiriert haben. Erstens bekamen wir ein Schreiben von Raiffeisen Leasing, die jetzt mit Smatrics kooperieren. Angeboten wird ein Flatrate-Tarif f\u00fcr kleinere E-Fahrzeuge um 35,75 Euro pro Monat und eine Tesla-Rate um 74,90 Euro pro Monat. Durch das verbrauchsunabh\u00e4ngige Laden ist diese Option durchaus interessant. Auch wenn ich nicht raus finden konnte, was genau die im Angebot genannte &#8222;Fair Use Regelung&#8220; definiert. Smatrics bietet laut Ihrer Homepage f\u00fcr Privatpersonen eine Kombination aus monatlicher Grundgeb\u00fchr und verbrauchsabh\u00e4ngiger Zahlung an. F\u00fcr Business Kunden stehen andere Modelle inklusive Fuhrparkmanagement zur Verf\u00fcgung. Fuhrparkmanagement f\u00fcr Betriebe Sowohl Smatrics selbst als auch die Raiffeisen Leasing bieten diesen Service an. Man kann mit einer eigenen Ladekarte bargeldlos Tanken k\u00f6nnen. Gut, ich kenne keine Stromtankstelle, bei der man \u00fcberhaupt mit Bargeld tanken kann. Falls Sie hier andere Beispiele haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht! Alle Kosten werden \u00fcber das Fuhrparkmanagement verrechnet. Ich frage mich jetzt, welche Aufw\u00e4nde, au\u00dfer dem Strom, noch dazu kommen. Man sieht das alles auf einer eigenen App, was sicherlich interessant ist. Und der Stromkonsum ist Bestandteil des Reportings. Ohne diese \u00dcbersicht, macht das auch recht wenig Sinn. F\u00fcr Betriebe mit ein oder zwei E-Fahrzeugen scheint das etwas &#8222;Over-Engineering&#8220; zu sein. Wenn aber man mehrere E-Fahrzeuge im Fuhrpark hat, macht das externe Fuhrparkmanagement wahrscheinlich Sinn, au\u00dfer man hat jemand&nbsp;Elektroauto-affinen, der sich dem Thema annimmt und regelm\u00e4\u00dfig die Verbrauchswerte ausliest und interpretiert. Fuhrparkmanagement f\u00fcr Elektropendler? Ist so etwas auch f\u00fcr Privatpersonen sinnvoll? Meiner Einsch\u00e4tzung nach, ist es schon sinnvoll sich die Lademengen und Zeiten an \u00f6ffentlichen Tankstellen zu notieren oder noch besser zu fotografieren. Denn die Abrechnungen kommen meist Monate sp\u00e4ter und machen es schwer die Strommengen nachzuvollziehen. Die \u00dcbersicht der Tankkosten im Vergleich zur gefahrenen Strecke erm\u00f6glicht den Kostenvergleich mit konventionellen Fahrzeugen. Au\u00dferdem sollte man sich die Akkureichweite bei einem gewissen Ladestand (z.B. 90 %) und der vorherrschenden Temperatur in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden notieren, um zu sehen ob es zu einer Degradation (Abbau) der Akkuleistung kommt. Im Winter wird die Leistung der Batterie selbstverst\u00e4ndlich geringer sein, als im Sommer. Aber durch die regelm\u00e4\u00dfigen Aufzeichnungen kann man, Ver\u00e4nderungen besser sichtbar machen. Die meisten E-Auto-Hersteller garantieren bestimmte Mindestwerte &nbsp;(z.B. Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf 80 % Akkuleistung). Daher ist es gut, wenn man vielleicht schon fr\u00fchzeitig beim Hersteller nachfragt, sollte ein rascher Kapazit\u00e4tsverlust bei gleichen Bedingungen bemerkt werden. Weniger ist mehr? Bevor ich es vergesse, komme ich noch zum zweiten Ereignis der letzten Wochen: Im letzten&nbsp;\u00d6AMTC-Magazin schrieb G\u00fcnter Rauecker \u00fcber einen interessanten Ansatz: Ist die Leistung wirklich alles oder sogar kontroproduktiv?&nbsp; Selbstverst\u00e4ndlich sind Schnellladenetze unbedingt notwendig, um die Reichweite&nbsp;mit E-Fahrzeugen&nbsp;zu gew\u00e4hrleisten. Aber wenn Sie an Flugh\u00e4fen oder Bahnh\u00f6fe denken, ist das wieder einmal &#8222;Over-Engineering&#8220;. Das Fahrzeug steht dort wahrscheinlich mindestens von morgens bis abends oder sogar noch l\u00e4nger. Wenn das E-Auto voll geladen ist, blockiert es somit die Tankstelle f\u00fcr andere. Laut dem \u00d6AMTC-Artikel w\u00e4re die L\u00f6sung statt beispielsweise einmal 50 kW bereit zu stellen, die Leistung auf 25 Mal 2 kW aufzuteilen. Interessanter Ansatz, oder? Da das Fahrzeug die meiste Zeit sowieso rumsteht, w\u00e4re die Zeit perfekt genutzt und viel mehr Fahrzeuge k\u00f6nnten von diesem Ansatz profitieren, denn wenn mehr E-Fahrzeuge verkauft werden, wird es bei den Parkpl\u00e4tzen auch enger. So k\u00f6nnte man&nbsp;mehr Leute dazu animieren auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Au\u00dferdem werden die Batterien durch die niedrigeren Ladestr\u00f6me geschont. Eine Liste der aktuell verf\u00fcgbaren E-Autos mit Akkukapazit\u00e4t und Ladedauer finden Sie hier. W\u00e4re das &#8222;Langsam-Laden&#8220; praktikabel? Selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re der Aufwand f\u00fcr 25 Ladestationen und der entsprechenden Verkabelung h\u00f6her, doch der Aufwand f\u00fcr die Versorgung einer Schnellladestation ist auch immens. Durch die sukzessive Erweiterung &#8222;kleinerer Anschl\u00fcsse&#8220; k\u00f6nnte die Infrastruktur schneller aufgebaut werden, als wenn man nur auf die Schnellladestationen wartet. 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Falls Sie hier andere Beispiele haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht! Alle Kosten werden \u00fcber das Fuhrparkmanagement verrechnet. Ich frage mich jetzt, welche Aufw\u00e4nde, au\u00dfer dem Strom, noch dazu kommen. Man sieht das alles auf einer eigenen App, was sicherlich interessant ist. Und der Stromkonsum ist Bestandteil des Reportings. Ohne diese \u00dcbersicht, macht das auch recht wenig Sinn. F\u00fcr Betriebe mit ein oder zwei E-Fahrzeugen scheint das etwas &#8222;Over-Engineering&#8220; zu sein. Wenn aber man mehrere E-Fahrzeuge im Fuhrpark hat, macht das externe Fuhrparkmanagement wahrscheinlich Sinn, au\u00dfer man hat jemand&nbsp;Elektroauto-affinen, der sich dem Thema annimmt und regelm\u00e4\u00dfig die Verbrauchswerte ausliest und interpretiert. Fuhrparkmanagement f\u00fcr Elektropendler? Ist so etwas auch f\u00fcr Privatpersonen sinnvoll? Meiner Einsch\u00e4tzung nach, ist es schon sinnvoll sich die Lademengen und Zeiten an \u00f6ffentlichen Tankstellen zu notieren oder noch besser zu fotografieren. Denn die Abrechnungen kommen meist Monate sp\u00e4ter und machen es schwer die Strommengen nachzuvollziehen. Die \u00dcbersicht der Tankkosten im Vergleich zur gefahrenen Strecke erm\u00f6glicht den Kostenvergleich mit konventionellen Fahrzeugen. Au\u00dferdem sollte man sich die Akkureichweite bei einem gewissen Ladestand (z.B. 90 %) und der vorherrschenden Temperatur in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden notieren, um zu sehen ob es zu einer Degradation (Abbau) der Akkuleistung kommt. Im Winter wird die Leistung der Batterie selbstverst\u00e4ndlich geringer sein, als im Sommer. Aber durch die regelm\u00e4\u00dfigen Aufzeichnungen kann man, Ver\u00e4nderungen besser sichtbar machen. Die meisten E-Auto-Hersteller garantieren bestimmte Mindestwerte &nbsp;(z.B. Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf 80 % Akkuleistung). Daher ist es gut, wenn man vielleicht schon fr\u00fchzeitig beim Hersteller nachfragt, sollte ein rascher Kapazit\u00e4tsverlust bei gleichen Bedingungen bemerkt werden. Weniger ist mehr? Bevor ich es vergesse, komme ich noch zum zweiten Ereignis der letzten Wochen: Im letzten&nbsp;\u00d6AMTC-Magazin schrieb G\u00fcnter Rauecker \u00fcber einen interessanten Ansatz: Ist die Leistung wirklich alles oder sogar kontroproduktiv?&nbsp; Selbstverst\u00e4ndlich sind Schnellladenetze unbedingt notwendig, um die Reichweite&nbsp;mit E-Fahrzeugen&nbsp;zu gew\u00e4hrleisten. Aber wenn Sie an Flugh\u00e4fen oder Bahnh\u00f6fe denken, ist das wieder einmal &#8222;Over-Engineering&#8220;. Das Fahrzeug steht dort wahrscheinlich mindestens von morgens bis abends oder sogar noch l\u00e4nger. Wenn das E-Auto voll geladen ist, blockiert es somit die Tankstelle f\u00fcr andere. Laut dem \u00d6AMTC-Artikel w\u00e4re die L\u00f6sung statt beispielsweise einmal 50 kW bereit zu stellen, die Leistung auf 25 Mal 2 kW aufzuteilen. Interessanter Ansatz, oder? Da das Fahrzeug die meiste Zeit sowieso rumsteht, w\u00e4re die Zeit perfekt genutzt und viel mehr Fahrzeuge k\u00f6nnten von diesem Ansatz profitieren, denn wenn mehr E-Fahrzeuge verkauft werden, wird es bei den Parkpl\u00e4tzen auch enger. So k\u00f6nnte man&nbsp;mehr Leute dazu animieren auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Au\u00dferdem werden die Batterien durch die niedrigeren Ladestr\u00f6me geschont. Eine Liste der aktuell verf\u00fcgbaren E-Autos mit Akkukapazit\u00e4t und Ladedauer finden Sie hier. W\u00e4re das &#8222;Langsam-Laden&#8220; praktikabel? Selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re der Aufwand f\u00fcr 25 Ladestationen und der entsprechenden Verkabelung h\u00f6her, doch der Aufwand f\u00fcr die Versorgung einer Schnellladestation ist auch immens. Durch die sukzessive Erweiterung &#8222;kleinerer Anschl\u00fcsse&#8220; k\u00f6nnte die Infrastruktur schneller aufgebaut werden, als wenn man nur auf die Schnellladestationen wartet. Ich bin der Meinung, dass eine vern\u00fcnftige Mischung aus beiden Varianten gepaart mit einem weiteren Ausbau der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel eine sinnvolle L\u00f6sung ist. Sind Sie anderer Meinungen? Haben Sie Fragen oder Kommentare? Ich freue mich auf Ihre Nachricht! 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Erstens bekamen wir ein Schreiben von Raiffeisen Leasing, die jetzt mit Smatrics kooperieren. Angeboten wird ein Flatrate-Tarif f\u00fcr kleinere E-Fahrzeuge um 35,75 Euro pro Monat und eine Tesla-Rate um 74,90 Euro pro Monat. Durch das verbrauchsunabh\u00e4ngige Laden ist diese Option durchaus interessant. Auch wenn ich nicht raus finden konnte, was genau die im Angebot genannte &#8222;Fair Use Regelung&#8220; definiert. Smatrics bietet laut Ihrer Homepage f\u00fcr Privatpersonen eine Kombination aus monatlicher Grundgeb\u00fchr und verbrauchsabh\u00e4ngiger Zahlung an. F\u00fcr Business Kunden stehen andere Modelle inklusive Fuhrparkmanagement zur Verf\u00fcgung. Fuhrparkmanagement f\u00fcr Betriebe Sowohl Smatrics selbst als auch die Raiffeisen Leasing bieten diesen Service an. Man kann mit einer eigenen Ladekarte bargeldlos Tanken k\u00f6nnen. Gut, ich kenne keine Stromtankstelle, bei der man \u00fcberhaupt mit Bargeld tanken kann. Falls Sie hier andere Beispiele haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht! Alle Kosten werden \u00fcber das Fuhrparkmanagement verrechnet. Ich frage mich jetzt, welche Aufw\u00e4nde, au\u00dfer dem Strom, noch dazu kommen. Man sieht das alles auf einer eigenen App, was sicherlich interessant ist. Und der Stromkonsum ist Bestandteil des Reportings. Ohne diese \u00dcbersicht, macht das auch recht wenig Sinn. F\u00fcr Betriebe mit ein oder zwei E-Fahrzeugen scheint das etwas &#8222;Over-Engineering&#8220; zu sein. Wenn aber man mehrere E-Fahrzeuge im Fuhrpark hat, macht das externe Fuhrparkmanagement wahrscheinlich Sinn, au\u00dfer man hat jemand&nbsp;Elektroauto-affinen, der sich dem Thema annimmt und regelm\u00e4\u00dfig die Verbrauchswerte ausliest und interpretiert. Fuhrparkmanagement f\u00fcr Elektropendler? Ist so etwas auch f\u00fcr Privatpersonen sinnvoll? Meiner Einsch\u00e4tzung nach, ist es schon sinnvoll sich die Lademengen und Zeiten an \u00f6ffentlichen Tankstellen zu notieren oder noch besser zu fotografieren. Denn die Abrechnungen kommen meist Monate sp\u00e4ter und machen es schwer die Strommengen nachzuvollziehen. Die \u00dcbersicht der Tankkosten im Vergleich zur gefahrenen Strecke erm\u00f6glicht den Kostenvergleich mit konventionellen Fahrzeugen. Au\u00dferdem sollte man sich die Akkureichweite bei einem gewissen Ladestand (z.B. 90 %) und der vorherrschenden Temperatur in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden notieren, um zu sehen ob es zu einer Degradation (Abbau) der Akkuleistung kommt. Im Winter wird die Leistung der Batterie selbstverst\u00e4ndlich geringer sein, als im Sommer. Aber durch die regelm\u00e4\u00dfigen Aufzeichnungen kann man, Ver\u00e4nderungen besser sichtbar machen. Die meisten E-Auto-Hersteller garantieren bestimmte Mindestwerte &nbsp;(z.B. Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf 80 % Akkuleistung). Daher ist es gut, wenn man vielleicht schon fr\u00fchzeitig beim Hersteller nachfragt, sollte ein rascher Kapazit\u00e4tsverlust bei gleichen Bedingungen bemerkt werden. Weniger ist mehr? Bevor ich es vergesse, komme ich noch zum zweiten Ereignis der letzten Wochen: Im letzten&nbsp;\u00d6AMTC-Magazin schrieb G\u00fcnter Rauecker \u00fcber einen interessanten Ansatz: Ist die Leistung wirklich alles oder sogar kontroproduktiv?&nbsp; Selbstverst\u00e4ndlich sind Schnellladenetze unbedingt notwendig, um die Reichweite&nbsp;mit E-Fahrzeugen&nbsp;zu gew\u00e4hrleisten. Aber wenn Sie an Flugh\u00e4fen oder Bahnh\u00f6fe denken, ist das wieder einmal &#8222;Over-Engineering&#8220;. Das Fahrzeug steht dort wahrscheinlich mindestens von morgens bis abends oder sogar noch l\u00e4nger. Wenn das E-Auto voll geladen ist, blockiert es somit die Tankstelle f\u00fcr andere. Laut dem \u00d6AMTC-Artikel w\u00e4re die L\u00f6sung statt beispielsweise einmal 50 kW bereit zu stellen, die Leistung auf 25 Mal 2 kW aufzuteilen. Interessanter Ansatz, oder? Da das Fahrzeug die meiste Zeit sowieso rumsteht, w\u00e4re die Zeit perfekt genutzt und viel mehr Fahrzeuge k\u00f6nnten von diesem Ansatz profitieren, denn wenn mehr E-Fahrzeuge verkauft werden, wird es bei den Parkpl\u00e4tzen auch enger. So k\u00f6nnte man&nbsp;mehr Leute dazu animieren auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Au\u00dferdem werden die Batterien durch die niedrigeren Ladestr\u00f6me geschont. Eine Liste der aktuell verf\u00fcgbaren E-Autos mit Akkukapazit\u00e4t und Ladedauer finden Sie hier. W\u00e4re das &#8222;Langsam-Laden&#8220; praktikabel? Selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4re der Aufwand f\u00fcr 25 Ladestationen und der entsprechenden Verkabelung h\u00f6her, doch der Aufwand f\u00fcr die Versorgung einer Schnellladestation ist auch immens. Durch die sukzessive Erweiterung &#8222;kleinerer Anschl\u00fcsse&#8220; k\u00f6nnte die Infrastruktur schneller aufgebaut werden, als wenn man nur auf die Schnellladestationen wartet. Ich bin der Meinung, dass eine vern\u00fcnftige Mischung aus beiden Varianten gepaart mit einem weiteren Ausbau der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel eine sinnvolle L\u00f6sung ist. Sind Sie anderer Meinungen? Haben Sie Fragen oder Kommentare? Ich freue mich auf Ihre Nachricht! 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