Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll… Die Medienberichte überschlagen sich und wie immer – beziehungsweise noch immer – geht es um den Dieselskandal. Auch wenn es nicht wirklich überraschend ist, so sind die Schlagzeilen der letzten Tage doch spannend.

Aktuelle Schlagzeilen zum Dieselskandal

“Audi Chef Rupert Stadler wurde wegen Abgasaffäre festgenommen“ (1)

„Daimler muss eine Dreiviertel Million Autos zurückrufen“ (2)

„Eine Milliarde Bußgeld für VW in Niedersachsen“ (3)

In diesem Zusammenhang stelle ich mir folgende Fragen:

Warum wird Stadler erst jetzt festgenommen und was ist mit Winterkorn und Zetsche? Sind wir noch verwundert, dass Mercedes illegale Abschalteinrichtungen verbaut hat? Und entbehrt es nicht einer gewissen Komik, dass die deutsche Strafzahlung nur durch die „Verletzung der Aufsichtspflicht in der Abteilung Aggregate-Entwicklung im Zusammenhang mit der Fahrzeugprüfung“ zustande kommt? Dafür wurde das dementsprechende Strafhöchstmaß von 5 Millionen Euro verhängt und kombiniert mit 995 Millionen Euro für die Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile. Ein billiger Deal für Wolfsburg, denn die Strafen in den USA waren wesentlich schärfer.

Der Dieselskandal ist seit knapp drei Jahren bekannt, aber man wird den Eindruck nicht los, dass sich überhaupt nichts geändert hat.

Wer ist für Veränderungen zuständig? Was könnte man machen? Was kann man als Kunde tun? All diesen Fragen geht der spannende Artikel

Deutsche Autoindustrie – Wo bleibt die Verantwortung?

von Mario Buchinger auf LinkedIn nach.

Was denken Sie? Wird die deutsche Autoindustrie endlich aufwachen? Oder übernehmen die asiatischen Hersteller bei den Zukunftstechnologien endgültig die Vormachtstellung? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Beste Grüße,

Ihre Marlene Buchinger

Quellen:

(1) Audi Chef Rupert Stadler wurde festgenommen

(2) Daimler muss eine Dreiviertel Million Autos zurückrufen

(3) Eine Milliarde Bußgeld für VW in Niedersachsen

 

Dieselskandal – Verantwortung der Autoindustrie

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